„Power of Ideas“ – Ein Besuch bei den Social Recruiting Days

Um sich weiter zu entwickeln, hilft es, auch mal einen Blick über den Tellerrand zu werfen – zum Beispiel bei den Social Recruiting Days

Neugierig, was mich wohl erwarten wird, fuhr ich im Oktober nach Berlin, wo die „Social Recruiting Days“ jährlich stattfinden. Unter dem Motto „Power of Ideas“ trafen sich hier über 550 Personalerinnen und Personaler verschiedenster Unternehmen vom Start Up bis zum Großkonzern zum Austausch. Den Rahmen steckte dabei ein Programm aus Vorträgen und Workshops unter anderem aus den Bereichen Sourcing, Talent Attraction, Candidate Journey und Employer Branding. Themen, die uns im Recruiting ständig begegnen. Alle Teilnehmenden konnten sich aus dem vielfältigen Angebot je nach Interesse ihr individuelles Programm zusammen stellen. Da fiel die Wahl zwischen den verschiedenen spannenden Themen gar nicht so leicht. Ich entschied mich dafür, in einem „Hackathon“ mehr über das Thema Active Sourcing zu erfahren und in einem Best-Case-Vortrag berichtete anschließend eine Vertreterin eines großen Unternehmens von den Erfolgen, die mit dem Aufbau einer eigenen Sourcing-Abteilung verzeichnet werden konnten.

Am Abend gab es dann die Gelegenheit, sich einmal mit einem ganz außergewöhnlichen Aspekt der Digitalisierung zu beschäftigen, als Neil Harbisson Einblicke in seine Welt gab. Neil Harbisson ist Künstler und aufgrund seiner in den Kopf implantierten Antenne der erste offiziell von einer Regierung anerkannte Cyborg. Zugegeben,  das war wirklich speziell, aber auch sehr spannend. Auch am nächsten Tag standen wieder viele unterschiedliche Themen und Workshops auf dem Programm, ehe es für mich nach zwei Tagen voller Input und Austausch auch schon wieder zurück nach Hamburg ging.

Insgesamt ist es meiner Meinung nach bei so einer Veranstaltung sehr interessant (und auch beruhigend) zu beobachten, dass die unterschiedlichen Unternehmen, die dort vertreten sind, doch überwiegend im Alltag vor ähnlichen Herausforderungen im Recruiting stehen. Spannend ist es dann zu erfahren, welche Lösungen gefunden werden und die Chance zu haben, von anderen zu lernen. Natürlich ist jedes Unternehmen anders und was für das eine gut funktioniert hat, ist bei einem anderen vielleicht gar nicht zielführend. Manchmal sind es aber auch die kleinen Ideen und Impulse, die man bei diesen Gelegenheiten für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen kann. Dass ich die Möglichkeit hatte, als Recruiterin der HPA an dieser Veranstaltung teilzunehmen, finde ich toll. Weiterbildung ist bei der HPA grundsätzlich ein wichtiges Thema – neben dem internen Schulungskatalog gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich entsprechend des individuellen Bedarfs weiter zu entwickeln.

Übrigens, bei der HPA haben wir im Rahmen des Personalmarketings auch gerade ein spannendes Projekt umgesetzt: Die Entwicklung unserer neuen Arbeitgebermarke. Mehr dazu gibt es in dem Blog-Beitrag von Lena zu lesen.

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